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Der Apfel ist für mich Heimat. Apfelessend erlebe ich eine Art Heimatgefühl. Der Apfel ist es, mit dem ich mich oft schmücke, wenn ich im Ausland als Lananerin über mein Ursprungsdorf spreche. Zeitgleich ist es die Schuld von genau diesem Apfel, warum ich immer öfter besorgniserregende Blicke ernte. Der Umgang mit Pestiziden, ist gerade ein weltpolitisches Thema und auch „mein“ Herkunftsapfel ist betroffen. Das merke ich deutlich in den veränderten Gesprächen darüber. Die Fotoreihe „no apple a day. no way!“ zeigt meine Kunstfigur rosa me, die sich mit der Überschreibung von eigenen Erinnerungsbildern auseinandersetzt. Die Serie zeigt poetische Selbstdarstellungen -gehalten, umgeben, bekleidet -von Äpfeln, in denen das Jetzt interveniert. Thema Apfel verbirgt sich Zugehörigkeit, Leistung, Tradition,Qualität, nicht nur für mich sondern der Apfel steht für mein Dorf und zu Teilen auch für mein Land. Meine gewohnten Erzählungen im Austausch mit anderen über mein Zuhause werden momentan gebrochen von etwas mir noch Fremden, in dieser Weise werden auch die Porträtbilder überschreiben von den ästhetisch inszenierten Formen einer Gasmaske. Die Apfelkleber werden zum Nachzeichnungsmittel der Maske auf dem schrill pinken Gesicht. Die Farbigkeit der Sorten und die unterschiedlichen Formen bilden mit den kleinen Klebeaufschriften Marlene, Pink Lady die Verkleidungsrequisiten und schaffen den Themenkontext.

rosa me- no apple a day! No way!
Fotoreihe
Obstbaummuseum Lana
Mai 2018

www.lanalive.it
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