IMRPESSUM
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CONCEPT

Einen Ansatz des Arbeitens mit der eigenen Kunstfigur habe ich in Zusammenarbeit mit Bachelorstudierenden aus den Studiengängen Theaterpädagogik und Kunsttherapie und Kunstpädagogik der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg in einer Methode festgehalten, für Schüler_innen interpretiert und in der Projektreihe „DA guckst du!“ verortet.

Schon seit geraumer Zeit arbeite ich daran, eine Möglichkeit zu finden, den inspirierenden Freiraum Kunstfigur, den ich im „rosa me“ erlebe, auch für Klient_innen zugänglich zu gestalten. Meine langjährige Erfahrung als Performancekünstlerin und mein kunsttherapeutisches Fachwissen haben es mir ermöglicht, performative Prozesse auf unterschiedlichsten Ebenen für den Klienten zu interpretieren.

In der performativen Arbeit ist es mein Anliegen, die Selbstdarstellung zum Inhalt zu machen. Der Körper des Akteurs steht im Mittelpunkt meiner Arbeitsweise. Sein individuelles Aussehen und sein Auftreten werden zum Gegenstand seiner Performance. Sich selbst ein Gegenüber sein: Die performative Arbeit mit dem eigenen Körper fordert Mut. Die Auseinandersetzung fördert die Selbstfindung im Zusammenhang mit dem eigenen Körper und der idealisierten Welt um uns herum. Die Arbeit mit dem Selbstbild ermöglicht es einer Gruppe, sich in ein neues Licht zu stellen und bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit, sich durch die Inszenierung und Verfremdung einmal ganz anders anzusehen. Die performative Arbeit mit Kunstfiguren hat das Ziel, die Teilnehmer_innen herauszufordern:
„Wer bin ich im Verhältnis zu den anderen und wer sind die anderen im Verhältnis zu mir?“ Antworten darauf benötigen Freiraum und den bietet die interaktive Arbeitsweise. Identitätsfindung ist ein ständiges Wechselspiel zwischen „Dazugehören und „sich Abgrenzen“.Ein Abtasten dieser Pole kann vor allem in der Begegnung stattfinden. Wo der Übergang zwischen Innen und Außen liegt, wann und wie er überschritten wird, liegt in der Hand der Teilnehmer_innen. Die Schnittfläche ist eindeutig, dann da, wo das Bedürfnis des Akteurs und das des Betrachters aufeinandertreffen, bespielen die Kunstfiguren in ihrer jeweiligen Rolle beweglich und handlungskompetent den Begegnungsraum.
Ich kann immer wieder aufs Neue bestimmen, auf welche Art ich mein Gegenüber mit einbeziehe.
Die Auseinandersetzung findet in dem Raum statt, in dem sich die Teilnehmer alltäglich bewegen: Schule, Firma, etc..... Für die performative Arbeit ist die Örtlichkeit von großer Bedeutung, denn der für die Performance genutzte Raum und das Publikum bestimmen das soziale Leben der Projektteilnehmer_innen. In den entstehenden performativen Aktionen wird ein zeitlich begrenzter neuer Raum erobert, in dem man spielen und reale Grenzen des Selbst und der Umwelt öffnen kann.

RÄUMEN
FORMEN
BEGEGNEN
LÖSEN
BERÜHREN

Das Buch zum Konzept:

„DA guckst du“ (Buch)
spielerische Handlungen im performativen Raum Schule. Ein Projekt von Sara Schwienbacher,
no. 3 Publikationsreihe Kunst und Forschung,
HKS Ottersberg 2014.
Preis: 15 Euro zzgl. Versandkosten
bitte per Email bestellen: schsara[at]web.de
„DA guckst du“ (Poster)