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BERÜHREN

ICH bin da!

Der Charakter einer Figur zeigt sich in der äußeren Bewegung, der Körper wird zum Ausdruck seines Bezugs zur Welt. Die performativen Eingriffe finden folglich auch in den alltäglichen Räumlichkeiten wie z.B. Schule, Büro, Familie....der Teilnehmer_innen statt. Das Durchbrechen von Alltagshandlungen, das Aufbrechen von Hierarchien, das Auflösen von Beziehungsstrukturen in einem solch festgefahrenen Gebilde wie dem Alltagsraum, stellt den Abschluss dar. Losgelöst ist die Figur, ein neuer Name wird eingeatmet. Die erste Begegnung von Zuschauern und Handelnden wird konzeptuell geplant und dann beginnen die erarbeiteten Kunstfiguren performativ zu funktionieren, treten in Kontakt. Es entstehen unterschiedlichste Performances, Interventionen aller Art bespielen die Räumlichkeiten.

„Ich bin ganz neugierig und aufgeregt, kann es kaum erwarten, zu sehen, was wird mit denen passieren und was mit mir? Ich weiß jetzt noch nichts wirklich, und die? Was werden sie tun? Wie werden sie mich finden? Langsam und ganz vorsichtig betrete ich den Raum. Da bin ich.“

Neben der Verkörperung der erarbeiteten Kunstfigur wird in der kommunikativen Performance vor allem neben dem Körper, dem innerseelischen Befinden selbst eine wichtige Rolle zugesprochen. Es geht nicht allein um den semiotischen Ausdruck, sondern den Eindruck, d.h. die Inszenierung des Körpers und die Herstellung einer Atmosphäre, die die Teilnehmer_innen in Interaktion eigenverantwortlich gestalten.

Das performative Erleben zu reflektieren und nach ästhetischen Gesichtspunkten auszuwerten bildet den Abschluss.

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